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11. Oktober - 5. November 2003
"Black Planet" Marc Bijl

   
 
 

Eröffnung der Ausstellung: 10. Oktober, 20.00 Uhr


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Schriftenreihe M4 disjecta
mit einem Interview von Katharina Schlüter, und Texten von Paolo Bianchi, Marc Bijl
und Sullivan/Heaton

Marc Bijl

I don´t believe that the majority of the people are interested in peace;
they want a war, a function for the army, a reason to pay taxes, protection of their living
standard, and a confirmation of Western civilization. Marc Bijl


Einstimmen, anmachen, verbrennen im sauren Regen, auf einem schwarzen Planeten.

Ein Schwerpunkt der für Bregenz konzipierten Arbeiten des holländischen Künstlers Marc Bijl, (geboren 1973 in Leerdam, lebt und arbeitet in Rotterdam und Berlin), liegt in der Thematisierung der romantischen und der dunklen Seite der Rebellion.
Marc Bijl beschäftigt sich mit Phänomenen der Macht, untersucht Strukturen von Gläubig- und Hörigkeit der Gesellschaft in Bezug analysiert deren Werte anhand geschaffener Ideale und Idole, legt die komplexen Strukturen der Religion, der Kunstszene sowie Symbole der modernen Markengesellschaft frei. Bijl ist ein Seismograph der minimalste Veränderungen in der Gesellschaft ortet und aufzeichnet.

Seine (Video)aufführungen spielen mit unseren Eindrücken des öffentlichen Raums und seine Installationen und Objekte sind Ikonen von momentatem Fanatismus, die zu Nationalismus, Terrorismus, religiösem Fanatismus und schliesslich zum Tod führen können.
Aber, laut Künstler, die menschliche Natur braucht eine gewisse Struktur viel eher als Freiheit.
Von diesem Gesichtspunkt aus sind öffentliche Räume Gefahrenzonen, auch wenn es eine Kunstinstitution ist.

Courtesy: Kapinos, Berlin


Kuratiert von Judith Reichart

Tomb Stone, 2003
Öffentlicher Raum, zwischen Post
und Kunsthaus Bregenz


Interview

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