MAGAZIN4
   
 Aktuell
 Archiv
 Publikationen
 Wir über uns
 Räumlichkeiten
 
   
 
Sa 8. September bis So 25. November 2012
 
 
Felix Schramm
INTERSECTION
 
 
Eröffnung: Fr 7. September 2012
 
     
 

Eine Grenzverletzung markiert den Anfang des Wegs. Zwei
Rigips-Ecken schieben sich aus dem überschaubaren Loch, das
in der Wand des Magazin4 klafft. Verglichen mit den Sturzwellen
aus Wandmaterial, die Felix Schramm in New York und Miami
inszeniert hat, wirkt diese Intervention eher wie eine schüchterne
Geste. Schramm geht es nicht darum, institutionelle Wände
einzureißen. Mit seinen formbewussten Arbeiten formuliert er
die alte Bildhauer-Frage auf überraschende Weise neu: Wie verhalten
sich Skulptur und Umgebungsraum zueinander? Natürlich
erinnern Felix Schramms Skulpturen manchmal an die „Tranchierarbeiten”,
die Gordon Matta-Clark in den 1970er Jahren an Gebäuden
vornahm. Von dieser Traditionslinie betrachtet wäre bei
dem 1970 in Hamburg geborenen Wahl-Düsseldorfer allerdings
wenig von Matta-Clarks architektur- und gesellschaftskritischen
Impulsen übriggeblieben. Schramm selbst beruft sich eher auf
die Land Art und nennt den Amerikaner Robert Smithson als ihn
prägendes Vorbild: „Meine Skulpturen sind von Erosionsprozessen
in der Natur inspiriert. Prinzipiell geht es mir gar nicht um
Architektur, sondern allgemein um Räume, um die skulpturale
Fragestellung. Ich benutze architektonische Grundstrukturen nur,
um diese sozusagen auszuhebeln. Es geht eher um die Frage der
Verschiebung. Ich würde das De-Kategorisierung nennen, eine
Form der Auflösung vorhandener Strukturen, aus der heraus ich
mit meiner Arbeit in andere Bereiche vordringen kann.”

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

 

 
       
  Ausstellungsansichten/ Magazin4
Diashow >>